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Einen Moment der Stille

Die Stille, die Dich kennt


Wir verbringen viel Zeit damit, Antworten zu suchen.


Wir lesen Bücher, besuchen Seminare und hoffen, irgendwo die Antworten zu finden, der uns endlich Klarheit schenken.

Doch meist geschieht das Wesentliche genau dann, wenn wir für einen Moment aufhören zu suchen und still werden.

Denn Stille ist nicht leer.

Sie ist voller Leben.

Sie ist ein Raum, in dem wir nichts erreichen müssen.
Nichts beweisen.
Nichts werden.

Vielleicht kennst Du diese Momente: Du sitzt in der Natur, blickst in den Himmel oder schließt für einen Augenblick die Augen.
Plötzlich wird alles weit. Die Gedanken treten in den Hintergrund, und ohne dass etwas Besonderes geschieht,
fühlst Du Dich ganz bei Dir.


Stille bewertet nicht.

Sie fragt nicht, ob Du weit genug auf Deinem Weg bist oder ob Du schon alles verstanden hast.

Sie empfängt Dich einfach.

Und genau darin liegt ihre Kraft.

 

Unter all den Gedanken, Erwartungen und Geschichten über uns selbst wartet etwas, das niemals verloren gegangen ist.

Eine stille Präsenz.

Ein inneres Zuhause.

 

Für mich ist Stille deshalb kein Ort, den ich erschaffe.
Es ist ein Ort, dem ich mich zuwende.

Sie ist immer da.

Sie kennt mich längst.

Nicht die Rollen, die ich im Leben spiele, sondern den Teil in mir, der schon immer frei, still und vollständig war.

 

Vielleicht sehnen wir uns deshalb so sehr danach.

Nicht, um dem Leben zu entfliehen.

Sondern um uns selbst wieder zu begegnen.

 

Was bleibt, wenn es still wird?