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Die Illusion des Werdens

 

Spirituelles Wachstum ist deshalb manchmal ein Missverständnis,
weil es uns glauben lässt, wir müssten irgendwohin gelangen.


Darin liegt die Illusion des Werdens.

 

Zu glauben, dass das Leben irgendwann beginnt.
Dass die Freiheit später kommt.
Dass die Liebe tiefer wird.
Dass wir eines Tages bei uns selbst ankommen.

 

Doch das, wonach wir suchen, wartet nicht am Ende des Weges.

Es begleitet uns auf jedem einzelnen Schritt.

Nicht als Ziel.

Sondern als das, was wir in Wahrheit bereits sind.

 

Dabei führt der tiefste Weg nicht fort von uns.

Er führt zurück.

 

Zurück in den Körper. Zurück ins Herz. Zurück in die Stille.

Zurück zu dem, was in uns niemals verloren gegangen ist.

 

Wir müssen nicht wachsen, um ganz zu werden.

Wir dürfen aufhören, uns für unvollständig, nicht gut genug zu halten.

Vielleicht beginnt genau dort die eigentliche Transformation.

 

Zum Erinnern

Wer bist Du ohne die Vorstellung, noch nicht angekommen zu sein?